Was ist #GivingTuesday?


#GivingTuesday ist eine globale Bewegung des Gebens, die von Einzelpersonen, Familien, Organisationen, Unternehmen und Kommunen auf der ganzen Welt initiiert wurde. Als Ideengeber liefert #GivingTuesday Denkanstöße für das Geben und nutzt dabei die kollektive Kraft aller, um die Gesellschaft zu verbessern und eine lebenswertere Welt zu schaffen. #GivingTuesday zeigt, wie jeder Akt der Großzügigkeit zählt und wieviel mehr es bedeutet, wenn wir das gemeinsam tun.

 

Die #GivingTuesday Bewegung ist die Antwort auf den weltweiten Konsum. Nach dessen jährlichen Höhepunkten Black Friday and Cyber Monday folgt der soziale Aktionstag #GivingTuesday kurz vor der Adventszeit.

Mehr Informationen unter: www.givingtuesday.org

 



#GivingTuesday München, ein Projekt des Trägervereins Thrive International e.V.

Unsere Mission

#GivingTuesday in Deutschland gibt es seit 2015 und ist derzeit nicht nur in München, Frankfurt/Main und Berlin aktiv, sondern verfolgt das Ziel, die Bewegung offline und online in ganz Deutschland zu etablieren.

 

Unsere Mission ist es, eine gerechtere und großzügigere Welt aufzubauen. Um das zu erreichen will #GivingTuesday die Großzügigkeit von Menschen in Deutschland fördern, um deren Anliegen zu realisieren und ihr Miteinander zu stärken. Dazu wollen wir #GivingTuesday als den ersten globalen Tag des Gebens und als ganzjährige Plattform zur Stärkung der Gesellschaft etablieren.

Ehrenamtliches Engagement ist soziales Engagement

Ehrenamtliches Engagement bedeutet, dass man etwas von dem an die Gesellschaft zurück gibt, was einen selbst geholfen hat, sich eine erfolgreiche Existenz aufzubauen. Dieser Gedanke ist einer der Grundlagen der angelsächsischen Gesellschaften und trägt den dort weitverbreiteten Charity-Gedanken, nachdem die Erfolgreichen der Gesellschaft auch etwas zurückgeben sollten. Neben der Spende ist das ehrenamtliche Engagement hier die zweite tragende Säule. Bei uns in Deutschland ist der Gedanke weit weniger präsent, weil die meisten Menschen hier den Staat in der Verantwortung sehen.  Wir möchten trotzdem an die Bürger appellieren, sich dem Gedanken nicht zu verschließen und daran zu denken, dass es oft auch eine Frage des Glückes ist, ob man auf der Sonnenseite des Lebens landet oder in den Schatten an den Rändern unserer Gesellschaft verschwindet. Mit ehrenamtlichen Engagement lässt sich Menschen helfen, die das selbst nicht können und gesellschaftliche Missständen entgegenwirken, für deren Behebung der Staat gerade keine Ressourcen anbietet.

Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule einer lebendigen Demokratie

Sich ehrenamtlich in der Gesellschaft zu engagieren bedeutet auch, Aspekte des eigenen Lebensumfelds zusammen mit anderen selbst zu gestalten. Dadurch werden auch die Positionen andere Mitbürger sichtbar und wir lernen, diese Anliegen zu verstehen. Dies hilft nicht nur beim Aufbau eines Miteinander, es wirkt auch Vorurteilen aller Art entgegen und enthält damit ein antidiskriminatorisches Moment.

Die Idee, unsere Lebenswelt selbst gemeinsam zu gestalten ist dabei nicht nur ein Akt der Eigenermächtigung und unterscheidet sich damit stark von dem Gefühl der eigenen Ohnmächtigkeit, das viele Wutbürger auf die Straße treibt. Es enthält auch den basisdemokratischen Gedanken, über seine eigenen Belange selbst entscheiden zu wollen. Damit ist gerade diese Art von Engagement als Teil der Zivilgesellschaft eine wichtige Säule jeder lebendigen Demokratie.  

Ehrenamtliches Engagement kann die Keimzelle gesellschaftlicher Veränderung sein

Viele Menschen erwarten von unserer Regierung, aber auch von überstaatlichen Instanzen, etwa der EU, dass sie bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme, aber auch beispielsweise der Überwindung der Corona-Pandemie oder dem Umgang mit dem Klimawandel das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Tatsächlich sind diese Instanzen gerade in Krisenzeiten besonders gefordert, entsprechende Schritte in die Wege zu leiten.  Doch die Keimzelle des Wandels ist meist auch im Handeln des Einzelnen begründet. Wir können also warten, bis jemand uns vorgibt, anders zu handeln, oder wir können es einfach selbst tun.  Wir können warten, bis sich die Gesellschaft wandelt und dabei hoffen, dass der Wandel sich in unserem Sinne vollzieht, oder durch unsere ehrenamtliches Engagement den Wandel selbst vorantreiben.